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BerichteWartepatiententreffen in Mecklenburg-Vorpommern war voller ErfolgUni-Rostock und Selbsthilfe Lebertransplantierter luden zur ersten Informationsveranstaltung ein
Am 04. Mai war es soweit, nach persönlichen Vorgesprächen im Transplantationszentrum Rostock und einer tollen Organisation durch die Transplantationsbeauftragten.Frau Ramona Heiden und Frau Marion Burde, trafen sich 48 Wartepatienten und Ihre Angehörigen. Um 16:00 ging es los und da war der Konferenzraum in der Uni-Klinik bis auf den letzten Platz gefüllt. Es mussten sogar noch Stühle herbeigeholt werden, mit so einem großen Interesse hatten wir nicht gerechnet. Die Patienten kamen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern. Herr Prof. Dr. Ernst Klar, Leiter der Transplantationschirurgie eröffnete das Treffen. Er stellte sein Team, Herr Prof. Dr. Wolfgang Schareck, Herr Dr. Marco Saß, die Intensivschwester Jana und die "Gute Seele des Ganzen" Frau Ramona Heiden vor. In seiner kleinen Rede machte er unter anderem deutlich, wie wichtig Ihm die Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe ist. Diese war durch Ilona Freitag und Christine Berning vertreten. Letztere richtete einige Worte an die Anwesenden. Dabei wurde herausgehoben, wie wichtig es ist informiert zu sein um Ängste abzubauen. Wir als Transplantierte können uns sehr gut in die Situation der Wartepatienten hineinversetzen. Das Interesse der Patienten war sehr groß. Von uns Mitgebrachtes Material wie die Zeitschrift "Lebenslinien" Flyer zu den verschiedensten Themen, Wartepatientenbriefe und Organspende-Ausweise wurden vielfach beachtet und mitgenommen. Anfangs suchten die Betroffenen in Einzelgesprächen bei den Anwesenden Ärzten und Schwestern Rat, später kamen auch noch viele öffentliche Fragen und Ilona Freitag und ich klärten spezielle Fragen. Wir versuchten Mut zu machen und Ängste zu nehmen. Prof. Schareck gab einen Ausblick in die Zukunft und informierte uns über eine neue, in Amerika angewandte Methode der Blutuntersuchung. Mit der Meld-Score Methode kann der genaue Zustand der Leber festgestellt werden. Sie soll auch in deutschen Transplantationszentren zur Anwendung kommen. (siehe LL 2/2004). Dr. Marco Saß, erklärte den Anwesenden die Logistik wenn ein passendes Organ für ein Patienten verfügbar ist. Bei Kaffee und Kuchen und einem tollen Obstbuffet verging die Zeit wie im Fluge. Fast drei Stunden dauerte unser erstes Treffen. Wir, die Ansprechpartner der Selbsthilfe und die Mitarbeiter des TX-Zentrum waren uns einig: das ist nicht das letzte Treffen gewesen! Bald soll ein weiteres folgen. Christine Berning ![]() Erstes Treffen der Kontaktgruppe Mecklenburg - VorpommernIm Namen der Selbsthilfe Lebertransplantierter Deutschland e.V. nahmen Peter Mohr und ich am 2. Rostocker Leberforum, das am 7. September 2002 stattfand, teil.Zu diesem Anlass lud ich auch die Mitglieder, Betroffenen und Angehörigen ein. Es war mir eine besondere Freude, sie endlich persönlich kennenzulernen. Nach den Vorlesungen beschlossen wir, noch bei einer Tasse Kaffee unsere Gedanken auszutauschen. Am Ende des tollen Tages beschloss die Gruppe, dass ein weiteres Treffen stattfinden soll. Ilona Freitag |
30.9.2006