Wie schon vier Jahre zuvor, führte uns auch in diesem herrlichen Spätsommer die Reise nach Klink in die Müritz Klinik. 22 Teilnehmer reisten gespannt und mit guter Laune am Samstag 13. September an die Müritz, die mit 117 km2 der größte Binnensee Deutschlands ist. Am Montag begrüßte uns Professor Rüdiger Templin in seiner Klinik und sagte u.a., dass er extra das schöne Wetter bestellt hätte. Anschließend hörten wir einen informativen und mit Humor gewürzten Vortrag von Professor Jochen Hoyer über die Transplantationsmedizin und ihre Geschichte.
Ein Gesprächskreis mit einer Psychologin und frisch transplantierten Patienten, sowie ein Ernährungsseminar mit Frau Stuhr haben uns sehr gut gefallen. Hier gab es für einige von uns wissenswerte neue Aspekte und für alle ein Rezept für einen cholesterinarmen Blitzkuchen.
So eine Gesundheitswoche hat es in sich, kann ich nur sagen!
Wenn man vom Hexenschuss geplagt, mit anderen Wehwehchen oder "lädierter" Seele anreist, sind Schmerzen und traurige Gedanken bald vertrieben, dafür sorgen die reizvolle mecklenburgische Landschaft, das tolle Wetter, die optimale Unterbringung und vor allem die guten Gespräche untereinander.
Diese Woche hätte noch ein bis zwei Tage länger sein können, so viele Aktivitäten wurden unternommen. Sei es der Bummel durch die sehr schöne Altstadt von Waren, Fahrradtouren durch den Müritz-Nationalpark oder der allmorgendliche Gang zur Müritz mit anschließendem Wassertreten. Das Schwimmbad und die Sauna wurden von uns auch sehr stark frequentiert, kurzum, es war eben eine "gesunde Woche"!
Bei einer Bustour zum Wasserschloss Ullrichshusen hatten wir alle Gelegenheit, die weitläufige mecklenburgische Landschaft mit ihren Wäldern und die durch mehrere Eiszeiten entstandene Mecklenburgische Schweiz kennen zu lernen. Im Bus war Superstimmung und es wurde auch sehr viel "geschwätzt", der Fahrer gab viel Insiderwissen weiter.
Das Schloss Ullrichshusen liegt von Wasser umgeben in einem sehr schönen Parkgelände mit modernen Skulpturen. Einige fuhren später nochmals in den romantischen Park, um dort Natur und Kunst zu erleben.
Bei herrlichen Sonnenschein machten wir eine 4-Seen-Fahrt mit der Weißen Flotte und konnten am Kölpinsee, der übrigens total unbebaut ist, Wisente am Ufer des Damerower Werder beobachten.
Am letzten (K)-Urlaubstag verabschiedeten wir uns auf verschiedene Weise von der schönen Seenlandschaft. Einige unternahmen noch eine Fahrt mit dem PKW, z.B. an die schöne Ostseeküste zwischen Warnemünde und Heiligendamm, oder man fuhr mit einem Pontonboot und zehn Mann Besatzung auf die hohe "Müritzsee". Das gab einen Riesenspaß. Unsere Bootsmänner Uwe Nagorka und Jürgen Scheurer schipperten uns um viele "Klippen" aber auch in einige hinein! Da war dann der Gedanke der Selbsthilfe gefragt und unsere Männer wurden nicht enttäuscht. Wozu gibt es Frauen.....?, um das Boot aus dem Schlick zu schieben.
Unser Abschiedsabend wurde sehr lang, denn wir hatten alle viel zu erzählen.
Bei dieser Gelegenheit gratulierten wir Dieter Bernhardt - seine Frau Karin konnte leider nicht dabei sein - nachträglich zur Hochzeit und überreichten ein Geschenk.
Die Tage vergingen wie im Fluge. Wir sind in dieser Zeit wieder ein Stück näher zusammengerückt und freuen uns alle auf das nächste Treffen im Juni 2004 in Bad Driburg.
Fazit dieser schönen Tage:
Gesundheitswoche gleich Erlebniswoche, Therapie und Erholung.
Ein großes Dankeschön an die Mitarbeiter der Müritz-Klinik und unserem Organisator Dieter Bernhardt. Christine Berning
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