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Selbsthilfe Lebertransplantierter Deutschland

Kontaktgruppe Gießen, Marburg, Wetzlar

Ansprechpartner: Hermann Straub, Tel. 06043/98 51 15, Fax 06043/9 72 00 13
Bitte schicken Sie gerne eine E- Mail! Mail


Termine der Kontaktgruppe

Auf diesen Seiten finden Sie künftig immer eine aktualisierte Übersicht über die bekannten Treffen und Veranstaltungen unserer Kontaktgruppe.
Schauen Sie ab und zu wieder herein !!!
Näheres bei Hermann Straub


Berichte aus unserer Kontaktgruppe

3. Gießener Lebersymposium

Unter reger Beteiligung von Patienten, Angehörigen und Interessierten fand am 06.09.2003 im Bürgerhaus Gießen-Kleinlinden das 3. Giessener Symposium statt.

Als Hauptthema wurde die Hepatitis C in den Vordergrund gestellt. Es referierten Priv.-Doz. Dr. med. A. Käbisch und Prof. Dr. med. J. Lohmeyer aus Gießen, sowie Dr. med. H. Ullerich aus Münster über die verschiedenen Therapieformen der Hepatitis B+C, auch in Verbindung mit einer HIV-Infektion. Des weiteren wurde die extrahepatische Manifestation der chronischen Hepatitis C besprochen, die fast alle Organe betreffen kann.
Dr. med. G. Poschmann aus Hanau erklärte die Unterschiede zwischen der Nichtalkoholischen Fettleber (NASH) und der Alkoholischen Fettleber (ASH). Bei der Entstehung spielen vor allem Medikamenteneinnahme, Ernährung und der Stoffwechsel eine große Rolle. Bei guter Zusammenarbeit von Arzt und Patient besteht in vielen Fällen eine gute Prognose.

Prof. Dr. med. G. Otto aus Mainz verdeutlichte die Diagnose Leberkrebs (HCC) und zeigte auf, welche Behandlungsmöglichkeiten heutzutage weltweit zur Verfügung stehen und in welchen Fällen sie umsetzbar sind.

Im Anschluss an die sehr interessanten und aufschlussreichen Vorträge der Spezialisten hatten die Zuhörer die Möglichkeit individuelle Fragen zu stellen. Als begleitendes Angebot stand vor und während der Veranstaltung die Apothekerin Fr. Elsbach zur Messung der persönlichen, aktuellen Leberwerte (GPT,GOT,GGT) zur Verfügung.

Die von der Deutschen Leberhilfe e.V. organisierte Veranstaltung ließ keinerlei Fragen in den angesprochenen Themen offen.

Mein persönliches Fazit:
Die gute Zusammenarbeit und der offene Austausch zwischen Arzt , Patient und Selbsthilfegruppe wird bei der Vielzahl der vorhandenen Erkrankungen immer wichtiger. Auch für den Patienten oft unbedeutende Symptome und Lebensumstände können maßgeblich dazu beitragen eine schnelle Diagnose stellen zu können, um so dem Patienten eine optimale Therapieform zu ermöglichen.

Alexandra Girschik


30.9.2006