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Kontaktgruppe Stuttgart / EsslingenAnsprechpartnerin: Rosemarie Weiß, Tel. 07 11- 37 27 37Schicken Sie gerne eine Email! | |||||||
Termine in der RegionIn Esslingen finden regelmäßige Treffen statt. Näheres bei Rosi Weiß unter Tel. 07 11- 37 27 37 oder per E-Mail. | |||||||
Unsere Region
Unsere Gruppen arbeiten eng mit der Universitätsklinik Tübingen zusammen. An dieser Stelle möchten wir uns bei den Ärzten, bei der Transplantaorganisation und bei der Nachsorge herzlichst bedanken. Durch die Weitergabe unserer Adressen können wir immer neue Wartepatienen kennenlernen. Bei Veranstaltungen zur Organspende konnten wir als Transplantierte zur Verfügung stehen. So alle 4-6 Wochen finden Treffen unserer Kontaktgruppen an verschiedenen Orten statt. Wir wollen damit erreichen, dass möglichst viele Betroffene an unseren Treffen teilnehmen können. Dabei sind auch viele Wartepatienten, die in persönlichen Gesprächen mit anderen Betroffenen Rat und Hilfe suchen. Jährlich wird in Zusammenarbeit mit den Ärzten des Transplantationszentrums Tübingen ein Regionaltreffen angeboten, zu dem auch Nichtmitglieder eingeladen werden. Diese gern angenommenen Veranstaltungen dienen einerseits zur Information über den aktuellen Stand der Medizin und Antworten auf Fragen zu bekommen, andererseits bieten sie die Gelegenheit zur Begegnung und zum Erfahrungsaustausch. Günther Lehnen, SteinenbronnBerichte aus unserer Kontaktgruppe | |||||||
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[Homepage]»Startseite»Impressum | Weihnachtsfeier 2002![]() Foto von der Weihnachtsfeier unserer Gruppe 2002 Sandimmun - Prograf - Sirolimus ... Spiegel!?Besuch des Zentrallabors in Leinfelden/Echterdingen der Regionalgruppe Stuttgart/Tübingen 23. November 2002Für uns Lebertransplantierte sind diese Begriffe nichts Unbekanntes, sondern unser täglich Brot. Nur wie dieser Blutwert (Spiegel) entsteht und wo er entsteht, das wurde uns von Herrn Dr. Huesgen und Herrn Dr. Kinkeldei in ausführlicher Weise näher gebracht. Herr Dr. Kinkeldei erläuterte uns die verschieden Messverfahren, ob dabei Gas oder flüssige Stoffe verwendet werden bis hin zu hochsensiblen Ionenmessgeräten, deren Ergebnisse nur per Computer ermittelt werden können. Mit einer kleinen Runde durch das Labor wurde dies veranschaulicht.
Herr Dr. Huesgen teilte uns mit, dass im nächsten Jahr eine größere Änderung im Blutwertebereich (höhere Messergebnisse) durch neue Messtechniken erwartet wird!
Die Teilnahme von fast 40 Personen zeigte das große Interesse an diesem Thema. Jürgen Hübner Geteilte Leber - doppeltes LebenArzt- Patienten- Seminar des Transplantationszentrums Tübingen am 29. Juni 2002Das Seminar, das vom Transplantationszentrum des Universitätsklinikums Tübingen und der Selbsthilfe Lebertransplantierter Deutschland e.V. veranstaltet wurde, beschränkte sich zwar nicht auf Split- Leber- Transplantation (auch nicht auf Lebendspende); dennoch zog sich der sparsame und pflegliche Umgang mit knappen Spenderorganen als übergreifendes Thema wie ein roter Faden durch alle Referate und die anschließende Diskussion. Das Seminar war eine gelungene Veranstaltung, bei der viel Wissens- und Bedenkenswertes vermittelt und dank der lebhaften Teilnahme der Zuhörerschaft rezipiert und verarbeitet wurde. Von üppiger kulinarischer Versorgung umrahmt, wurde das Seminar auch zum Test für manche transplantierte Leber.
Herr Dr. Dietrich referierte über die gegenwärtig von Eurotransplant angewandten Dringlichkeitskriterien bei der Verteilung von Organen sowie die quantitative Entwicklung von Organspende und Transplantation in Europa seit 1990, mit Spanien in der Spitzenposition und rückläufigen Zahlen für Deutschland - Grund zur Förderung der Organspende durch Öffentlichkeitsarbeit, politischen Druck, aber auch durch vermehrte Nutzung von Splitleber und Lebendspende. Verminderung der Organknappheit durch effizientere Nutzung verfügbarer Organe (insbesondere Splitleber, aber auch Lebendspende) und Reduzierung des Organbedarfs mit Hilfe von Prävention (Impfungen), alternativen Therapien (einschließlich Gentherapien) und Vermeidung von Retransplantation aufgrund verbesserter compliance stand im Mittelpunkt des Referats von Professor Dr. Rogiers von der Universität Hamburg. Zwar sei Lebendspender- Transplantion inzwischen eine akzeptierte und an einem Drittel der europäischen Transplantationszentren angewandte Therapie, doch sei sie weiterhin eher als ultima ratio zu betrachten. Zur Milderung der Organknappheit sei die Erhöhung der postmortalen Organspenden und die Aufteilung der Spenderorgane auf zwei Empfänger meistversprechend. Insbesondere diesem letzten Aspekt, der Effizienzsteigerung durch Splitleber, maß der Referent größte Bedeutung bei. Er schloss mit einem Zitat, wonach die Leber als "paired organ" zu betrachten sei (also wie die Nieren, wovon der Mensch ein Paar hat); dies wurde durch ein eindrucksvolles Bild von einem in der Mitte gespaltenen und doch schwimmfähigen Schiff untermalt, also: aus ein, mach zwei. Effizienz der Immunsuppression (und damit Bewahrung der Transplantate) stand im Vordergrund der Ausführungen von Dr. Petersen. Er betonte, dass Immunsuppressiva critical dose Pharmaka seien, bei denen Spiegelschwankungen bei der korrekten Dosierung beachtet werden müssten, aber auch die Bioverfügbarkeit, die von der spezifischen Formulierung eines Medikamentes abhänge. Daher könne ein Generikum trotz desselben Wirkstoffes in seiner Effizienz erheblich vom Original abweichen und das Risiko einer chronischen Abstoßung erhöhen. Mit eindrucksvollen metaanalytisch gewonnenen Ergebnissen (d.h. statistischen Analysen, die verschiedene Studien einbeziehen) wies er die geringere Wirksamkeit des ursprünglichen Sandimmun (und des entsprechenden Generikums) gegenüber Sandimmun Optoral nach und schloss mit der dringenden Empfehlung, das gegenwärtige Generikum nicht zu verwenden - einer Empfehlung, die von anderen Transplantationszentren geteilt werde.
In der abschließenden Diskussion wurde eine Fülle von Fragen behandelt: Ltx ohne Immunsuppression mit dem erheblichen Risiko einer (nicht- reparablen) chronischen Organabstoßung; Nachsorge und compliance mit dem Problem unzureichender Ltx- Erfahrung der niedergelassenen Ärzte; Lebendspende als Verfahren, das zwar von der Operationstechnik beherrscht wird, wegen komplexer medizinischer, psychischer, ethischer u.a. Probleme aber niemals Routine sein könne; Problematik des Umgangs mit Haustieren, insbesondere Katzen und Vögeln; Wartezeit, die gegenwärtig bis zu einem Jahr dauern könne; Kosten der Ltx mit der Möglichkeit eines Erlasses der Selbstbeteiligung; HCV- Infektion bei Bluttransfusion, die jetzt praktisch ausgeschlossen werden könne; und anderes mehr. Dr. Ulrich Thumm Kontaktgruppe Stuttgart/TübingenAm 9. November 2001 traf sich die Kontaktgruppe Stuttgart/Tübingen in Stuttgart-Bad Cannstatt. Es war uns gelungen, Herrn Rechtanwalt Thomas Eschle als Referent zum Thema "Gesundheit und Recht" zu gewinnen. Anschließend wurden von ihm ausführlich Fragen der Teilnehmer zu allen Problemen des Sozialrechtes beantwortet.Die Teilnehmerzahl von 25 Personen zeigt, dass das Thema großen Anklang fand. Jürgen Hübner |
4.10.2006