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Selbsthilfe Lebertransplantierter Deutschland
Hohenlohe

Kontaktgruppen Heilbronn und Hohenlohe

Ansprechpartnerinnen:
Gerda Schieferdecker Tel. 0 71 33- 96 47- 47, Fax -48.

Schicken Sie gerne eine Email! Mail

Ursula Rupp Tel. : 0 72 64- 55 37.

Schicken Sie gerne eine Email! Mail

Jutta Riemer, Tel. 0 79 46- 94 01 87, Fax -86

Schicken Sie gerne eine Email! Mail

Termine der Kontaktgruppe

Auf diesen Seiten finden Sie künftig immer eine aktualisierte Übersicht über die bekannten Treffen und Veranstaltungen unserer Kontaktgruppe.
Schauen Sie ab und zu wieder herein !!!
Näheres bei Gerda Schieferdecker und Jutta Riemer


"Regen - Das macht uns doch nichts aus!"

Ausflug nach ZwingenbergSo und ähnlich konnte man es beim Mittagessen im Alten Brauhaus in Zwingenberg an der Bergstraße hören. Zuvor waren wir, 17 unerschrockene, regenschirmbewaffnete Lebertransplantierte und Angehörige, eineinhalb Stunden Professor Gerd Scheper durch das alte Städtchen gefolgt.

Der Zwingenberger und Architekt zeigte uns die historischen Ecken im Tal und die Besonderheiten der Kirche auf dem Berg. Er verschaffte uns einen Überblick über die historischen Zusammenhänge und auch "Histörchen" hatten Ihren Platz. Es hat uns nicht gestört, dass ab und zu ein Bogen zum ganz privaten Hobby des Gerd Scheper - der spezielle Bezug derer von Katzen-Ellenbogen zu Zwingenberg! - Geschlagen wurde. Auch daran wurde deutlich, dass er uns mit Engagemnent durch "seine" Stadt führte. Wir danken für die engagierte (und auch noch kostenlose!) Stadtführung!

Nach dem Mittagessen hatte es aufgehört zu regnen und wir konnten den Rest des Ausflugs auf den Regenschirm verzichten. Von der Bergkirche in Auerbach wanderten wir zum Fürstenlager. Dieser Park wurde ursprünglich von den hessischen Landgrafen rund um eine "heilsame" Quelle angelegt. Im Park und diversen Gebäuden suchten die fürstlichen Herrschaften einstmals Erholung. Nach dem Regen war die Luft besonders angenehm und wir taten es Ihnen gleich und trafen uns je nach Geschmack nach kürzeren oder längeren Spaziergängen zum Kaffeetrinken im "Herrenhaus".

Mit dem Gang zurück zu den Autos endete der Ausflug, bei dem wieder gute Gespräche unter gleichermaßen Betroffenen geführt werden konnten - und es ging nicht nur um die "Kranklheit"!

J.Riemer


Bericht vom Regionaltreffen in Heidelberg 2002


Jahresbericht Kontaktgruppen Heilbronn und Hohenlohe 2001

In der Kontaktgruppe Heilbronn ist in vielen Jahren eine intensive Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen Herztransplantation Südwest und dem Verband der Dialysepatienten gewachsen. Als KKOT Heilbronn (Kontaktkreis Organspende und Transplantation) hat diese Kooperation eine dauerhafte Form gefunden. Die Mehrzahl der Infoveranstaltungen veranstalteten wir im Rahmen dieser Zusammenarbeit im KKOT.

1. Vortrag eines Hausarztes

Am 6. März fand im Rahmen der Vortragsreihe des Kontaktkreises Organspende und Transplantation Heilbronn in den Räumen der Innungskrankenkasse ein sehr informativer Vortrag statt. Thema war " Der transplantierte Patient aus der Sicht eines Hausarztes". Herr Dr. Ulrich Winkler, praktizierender Arzt aus Ilsfeld, referierte gut 2 Stunden. Zur Einführung sprach er u.a. über die Geschichte und Entwicklung der Transplantationsmedizin. Im Mittelpunkt seines Vortrages der sehr gut besuchten Veranstaltung stand die Bedeutung der einzelnen Laborwerte vor und nach Transplantation. Auch auf die möglichen, verschiedenen Untersuchungsmethoden bei Transplantationspatienten ging er ausführlich ein. Große Aufmerksamkeit erweckte bei den Zuhörern natürlich auch das Thema " mögliche Nebenwirkungen durch Einnahme der Immunsuppressiva". Dabei wurden die Osteoporose, die Beeinträchtigung der Sehkraft, die intensive Beobachtung von Hautveränderungen sowie die Tumorbildung angesprochen.
Herr Dr. Winkler nahm sich Zeit, um die zahlreichen Fragen ausführlich zu beantworten. Es wurde der Wunsch geäußert, diese Vortragsreihe fortzusetzen.

2. Vortrag am 29.3.2001

Vortrag im GKN Neckarwestheim - Klonen, Fluch oder Segen von Prof. Dr.Egbert Hagmüller. Wir waren auf Einladung mit einem Infostand "Organspende" vertreten.

3. Gesprächsrunde mit Leber- Wartepatienten

Am 28.4.2001 trafen wir uns bei schöner Atmosphäre mit zwei Wartepatienten bei Gerda Schieferdecker. Es war ein wertvoller Nachmittag, man tauschte sich aus, eine Welle der Dankbarkeit, Zufriedenheit und Zuversicht umhüllte uns. In der Zwischenzeit ist ein Wartepatient erfolgreich transplantiert, es geht ihm gut. Der andere ist nach langer Wartezeit nach seiner Retransplantation verstorben.

4. Wanderung

Am 6.5.2001 fand unsere diesjährige schon traditionelle Frühlingswanderung statt. 16 Mitglieder der im KKOT vertretenen Vereine waren unserer Einladung gefolgt. Ursula Rupp hatte dieses Jahr die Aufgabe übernommen, eine für jeden zu bewältigende schöne und interessante Tour zusammenzustellen. Wir gingen ca. 1 1/2 Stunden bei mäßig schönem Wetter durch den Rappenauer Kurpark und über Feld und Flur. Unterwegs wurden alte Freundschaften aufgefrischt und neue geschlossen. Ziel unserer kleinen Rundwanderung war das "Café im Salinengarten". Bei Kaffee und Kuchen plauderten wir noch einige Stunden. Ein Thema war auch der 25. Jahrestag der Dialyse von Christa Bender, den sie dank dem großem Engagement ihres Mannes "feiern" konnte.
Alle freuen sich schon auf den nächsten Termin, der unter einem kulinarischen Motto stehen wird: "Gesunde Ernährung bei Transplantierten".

5. Vortrag im Haus der Gesundheit in Bad Rappenau am 30.5.2001

Frau Christine Maiwald referierte über das Thema: Gesunde Ernährung bei Transplantierten unter dem Aspekt der Osteoporosegefahr. Die richtige Ernährung spielt für den transplantierten Menschen eine nicht unwichtige Rolle, da die einzunehmenden Medikamente die Gefahr einer Osteoporoseerkrankung fördern können.

6. Tag der Organspende am 2.6.2001

Wie schon in den Vorjahren haben wir am Tag der Organspende wieder Infostände in Heilbronn und erstmals in Bad Rappenau aufgebaut. Leider spielte der "Wettergott" wieder einmal nicht mit und so lautete dann auch die Überschrift über den Presseartikel in der "Heilbronner Stimme": "Aussichten so trübe wie's Wetter" Seit Jahren stehen sie am Tag der Organspende in der Heilbronner Fußgängerzone. Fast alle sind Empfänger eines Spenderorgans. Deshalb tun die Mitglieder des Kontaktkreises Organspende und Transplantation alles dafür, dass sich ihre Mitmenschen mit dem Thema auseinandersetzen, dass sie Organspenderausweise bei sich tragen und mit ihren Familien darüber diskutieren. Die Leute wissen inzwischen Bescheid, einige haben aber immer noch Angst, dass sie nicht wirklich tot sind, wenn es zur Organentnahme kommt", sagt die Talheimerin Gerda Schieferdecker von der Selbsthilfe Lebertransplantierter.
Diesmal hat die Gruppe ihren Stand mit roten Herzen dekoriert. Sie wollen allen Dankeschön sagen, die bereits Ausweise bei sich tragen. Trotzdem sind beim Kontaktkreis Heilbronn jede Menge Wünsche offen. Noch immer sei Deutschland europäisches Schlusslicht bei Organentnahmen. Noch immer würden in vielen Krankenhäusern Angehörige von potentiellen Organspendern nicht mit der entscheidenden Frage konfrontiert. Er fordert deshalb für jedes Krankenhaus zwingend einen Transplantationsbeauftragen. In den örtlichen Krankenhäusern kam es im letzten Jahr nur zu einer Organentnahme.

7. Künstler-Ausstellungseröffnung

Rund 100 Gäste versammelten sich am Freitag, 8.6.2001 um 19.30 Uhr zur Ausstellungseröffnung im Klinikum am Plattenwald in Bad Friedrichshall. Auf Initiative der SLK- Kliniken wurde in Zusammenarbeit mit artists4akos und dem Kontaktkreis Organspende und Transplantation Heilbronn die sehr interessante Ausstellung geplant. "Von Herz zu Herz", so lautet das Motto der Ausstellung. Die Vielfalt der Künstler, ihres Umganges mit dem Thema und die technisch unterschiedliche Realisierung machen diese Ausstellung einzigartig. Zur Vernissage waren die meisten Künstler persönlich anwesend. Der KKOT zeichnet für die Informationen zum Thema Organspende verantwortlich. Das gesamte Informationsangebot des Arbeitskreises Organspende sowie der drei Patientenselbsthilfegruppen, die der KKOT repräsentiert, ist während der zehnwöchigen Ausstellungsdauer an einem zeitweise besetzten Informationsstand vorhanden.
Zur Vernissage sprachen Grußworte:
  • Frau Dr. Susanne Schlichtner, Geschäftsführerin der SLK- Kliniken
  • Frau Dr. Barbara Heidemann- Kanert, Chefärztin Anästhesie des Klinikums
  • Reiner Hofmann, Herztransplantation Südwest e.V.
Die örtliche Presse berichtete bereits im Vorfeld über die Ausstellung und über deren Vernissage.

8. Betriebsbesichtigung bei der Fa. Campina in Heilbronn

Am 23.10. besichtigten wir die Milch verarbeitende Fa. Campina, ehemals Südmilch. Es war einmal interessant, hinter die Kulissen zu schauen. Für uns alle war die Abfüllanlage und Verpackung der Milchprodukte eindrucksvoll.

Die ausführlichen Berichte über die Vorträge Herr Prof. Hagmüller und Frau Maiwald können bei Gerda Schieferdecker angefordert werden.

28.3.2007